Start-Probleme von Things 3 unter MacOS Big Sur Beta

Die ToDo-App Things 3 startete nicht mehr nach einem Update auf die Beta-Version von MacOS Big Sur. Einerseit kann man nicht erwarten, dass alle Programme auch unter den neuesten Beta-Versionen von MacOS laufen. Zumal der Hersteller bereits ein Update für diese OS-Version angekündigt hat. Da ich die Synchronisierung von Things gerne auf allen Geräten nutze wollte ich nicht so lange warten.

Das alleinige Entfernen der Thins.app aus dem Applications-Ordner und die anschließende Neuinstallation hat nicht geholfen.

Auf Reddit habe ich gesehen, dass auch andere User von dem Problem betroffen sind, aber offensichtlich nicht alle. Da bei mir die App direkt beim Start crashed halfen auch die dortigen Lösungsvorschläge, wie das Deaktivieren von Kalender und Erinnerungen nicht.

Glücklicherweise bietet der Hersteller Cultured Code genaue Anleitungen an, um die App mitsamt Daten zu deinstallieren. Diese Schritte bin ich durchgegangen und konnte die App nach einem System-Neustart endlich wieder starten. Nach einem Login waren wie gewohnt die Things-Daten über die Cloud wieder hergestellt und ich kann die App auch auf dem alten Macbook mit Beta-MacOS wieder nutzen.

Mir hat gefallen, dass die Deinstallation so genau beschrieben ist, da oft auch so manche Uninstall-Programme nicht vollständig löschen und Daten-Reste übrig lassen.

Nicht funktionierende Start-Stopp-Automatik als Hinweis auf schwache KFZ-Batterie

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Start-Stopp-Automatik meines Autos nicht mehr funktionierte, also der Motor z.B. nicht mehr an Ampeln sich abstellte. Nach einem Blick ins Handbuch kam eigentlich nur die Autobatterie als Ursache in Frage.

Auf dem Pluspol konnte man dann gleich eine größere blaue Oxidationsschicht sehen. Auch ein Batterietester hat den schlechten Zustand der Batterie bestätigt.

Wir haben dann die Kontakte gesäubert und anschließend die Batterie geladen. Mit der neu geladenen Batterie funktioniert auch die Start-Stopp-Automatik nun wieder.

Ich hätte nicht gedacht, dass man durch eine nicht funktonierende Start-Stopp-Funktion einen Hinweis bekommt, dass die Batterie alt oder schlecht gepflegt sein könnte.

Hoffentlich bin ich durch diese Maßnahmen jetzt gut auf die kälteren Tage im kommenden Winter vorbereitet, wenn die Batterie etwas mehr beansprucht wird.

Videokonferenzen mit Google Meet

Auch bei Lotum setzen wir aufgrund der Corona-Maßnahmen vermehrt Videokonferenzen ein. Dabei nutzen wir hauptsächlich Google Meet, mit externen Partnern greifen wir auch schon mal auf andere Dienste wie Zoom, Skype oder Slack zurück.

Google Meet wirkt insgesamt am stabilsten und fällt weniger durch diverse Sicherheitsmängel auf, wie z.B. Zoom. Gelegentliche Unterbrechungen oder Hänger scheinen eher dem Internetausbau in Deutschland geschuldet zu sein.

Hilfreich ist die Browser-Erweiterung Google Meet Grid View für Google Chrome. Mit dem Addon hat man mehr Möglichkeiten die Anzeige im Browser anzupassen. So lassen sich bei einer größeren Videokonferenz mehr Teilnehmer gleichzeitig anzeigen. Außerdem kann man z.B. festlegen, wie man sich selbst sehen möchte: Auf dem eigenen Bildschirm anzeigen oder ausblenden oder die Spiegelung ändern.

Nach einigen Video-Calls sind wir um ein paar Erfahrungen reicher:

  • Sind im Computer mehrere Audioquellen eingerichtet, sollte man vor dem Start der Konferenz prüfen, ob die korrekte Quelle aktiviert ist.
  • Man vergisst leider zu schnell, dass man vorübergehend den eigenen Ton ausgestellt hat.
  • Ein geeigneter Kopfhörer bzw. Headset hilft enorm.
  • Für andere Teilnehmer kann es verwirrend sein, wenn man bei mehreren Bildschirmen nicht in die Kamera schaut und daher abgelenkt zu sein scheint.

Online-Retrospektiven mit Miro

Durch die Corona-Maßnahmen und dem damit verbundenen Home-Office sind wir auf ein neues Kommunikations-Tool gestoßen: Mit Miro können wir unsere regelmäßigen Retrospektiven durchführen, auch wenn nicht alle Teilnehmer vor Ort sind.

Miro ist eine Art Online-Whiteboard mit zahlreichen Funktionen und eignet sich auch gut für die “Mad, Sad, Glad“-Methode, die wir oft einsetzen.

Neben Retrospektiven haben wir auch andere Darstellungsformen bzw. Anwendungsgebiete getestet, wie z.B. Mind Map, Brainstorming, Trello- oder Tabellenersatz. Für mich persönlich ist Miro nicht für alle Darstellungen oder Präsentationen die erste Wahl. Gut, dass man sich nicht auf ein Tool festlegen muss.

Ein Feature, das anfangs amüsant ist, später oftmals ablenken kann ist, dass man die Cursorbewegungen der anderen Teilnehmer sehen und verfolgen kann. Diese Funktion kann man jedoch bei Bedarf auch leicht deaktivieren.

Miro bietet zudem eine integrierte Video-Funktion an. Die Video-Übertragung war aber beim letzten Benutzen nicht sehr stabil und hat mich daher (noch) nicht überzeugt.

Eine Alternative zu Miro mit ähnlichen Funktionen scheint Mural zu sein. Mit diesem Tool habe ich jedoch noch keine Erfahrung.

Wir werden erstmal Miro weiter nutzen, mindestens so lange noch ein Teil des Teams von zu Hause aus arbeitet.

Sommer in einer Dachgeschosswohnung

Aktuell lese ich für das Wohnzimmer auf dem Thermometer eine angenehme Temperatur von 25,9° C. “Angenehm” wenn man die üblichen Temperaturen in einer Dachgeschosswohnung gewohnt ist.

Früher habe ich an allen strategisch wichtigen Stellen in der Wohnung einen Turmventilator platziert. An Sommertagen liefen die Geräte gewöhnlich auf der höchsten Stufe. Bei Temperaturen von über 30° C bis knapp 40° fächeln die Ventilatoren jedoch nur die warme Luft zu. Die Luftdurchwirbelung fühlt sich dann gar nicht mehr nach einer Kühlung an.

Auch ein paar Experimente mit durch Kühlakkus gekühltem Wasser haben bei mir nicht viel geholfen.

Ich habe dann einige Thermometer in der Wohnung und außerhalb platziert. So konnte ich bereits im Büro vergleichen, ob “die Luft rein” ist. Damit ließ sich schon ganz gut entscheiden, ob ich mich nachmittags bzw. abends in den Ofen – äh die Wohnung – wagen möchte oder ob ich zunächst noch mehr Zeit im Büro oder unterwegs verbringe.

Da die Situation aber alles andere als zufrieden stellend war habe ich mich letztes Jahr doch durchgerungen ein mobiles Klimagerät zu kaufen. Es lohnt sich den Kauf frühzeitig zu planen und anzugehen, da im August die meisten Geräte – wie zu erwarten war – ausverkauft waren.

Damit das Klimagerät funktioniert wird ein Fenster geöffnet, aus dem das Ende des Abluftschlauchs heraushängt. Durch den Schlauch wird die warme Luft nach draußen befördert.

Damit das Gerät effektiv kühlen kann habe ich für das Fenster aus dem Baumarkt Styroporplatten besorgt, diese zurecht geschnitten, sodass das Fenster weitgehend abgedeckt ist. Zusätzlich habe ich zur weiteren Isolierung des Hauptwohnbereichs Vorhänge an den Zugängen zu den weiteren Zimmern angebracht.

Es gibt eine App für das Klimagerät, sodass man z.B. bequem von der Couch aus mit dem iPad den Modus oder die Zieltemperatur ändern kann.

Mit diesem Setup ließ es sich im letzten Sommer dann ganz gut aushalten. An manchen Tagen war die Temperatur sogar niedriger, als im Büro.

Ich sollte also auch diesen Sommer auf die nächste Hitzewelle gut vorbereitet sein.