Von Gott abhängig

9. März 2008 um 20:47 Uhr

Gestern habe ich einen interessanten Artikel von Gofi gelesen. Hören kann man Gofi ab und zu im Christus-Treff in Marburg. Der Text ist nicht zu lang und damit den Artikel auch nach einem Blog-Umzug noch lesen kann, erlaube ich mir mal, ihn komplett zu zitieren:

Ich ertappe mich in letzter Zeit hin und wieder dabei, dass ich Gott dafür aufrichtig dankbar bin, dass es uns nach menschlichem Ermessen nicht gut geht. Das klingt hirnverbrannt. Ich meine das auch weder heroisch noch masochistisch, noch glaube ich, dass ein gläubiger Mensch durch Leid auf eine höhere Stufe gelangt oder so etwas.

Aber Julians (und vielleicht auch Samuels) Behinderung machen uns so verletzlich und so von Gott abhängig. Nichts ist normal. Das Leben ist ein einziger Ausnahmezustand (wenn man jetzt mal Leid als Ausnahmeerfahrung betrachtet, eigentlich ist es für fast alle Menschen der Normalzustand). Und das ist gut. Denn wir sind dicht bei Jesus, können gar nicht anders, und erleben kleine und große Wunder am laufenden Band. Es macht plötzlich Spaß, die Bergpredigt zu lesen, weil sie von uns handelt.

Menschen, denen es schlecht geht, sind wirklich zu beneiden.

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