Buch: Ich muss verrückt sein, so zu leben

Am Anfang der letzten Woche habe ich das Buch „Ich muss verrückt sein, so zu leben“ (Untertitel: „Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe“) durchgelesen. Dazu habe ich ein paar Notizen angefertigt. Mittlerweile habe ich ein weiteres Buch angefangen, bin mit den Gedanken also eigentlich schon bei einem anderen Thema.

Der Author Shane Claiborne ist von der Kirche und von Amerika enttäuscht (kennt man irgendwoher 😉 ) Er möchte nicht nur reden, sondern das Christsein praktisch leben und die Welt verändern. Deshalb führt er zusammen mit anderen einige Aktionen, Experimente usw. aus. Shane liegen die armen/ärmsten Menschen besonders am Herzen, außerdem setzt er sich aktiv für den Frieden ein.

In dem Buch habe ich hilfreiche Erfahrungen und interessante Ansichten gefunden. Stellenweise kam mir das Lesen aber lang vor. Manchmal wirkte es auf mich, als ob der Author seine teils fragwürdigen Taten rechtfertigen wollte. Dafür sieht er an anderen Stellen seine Vergangenheit selbst kritisch und versucht daraus zu lernen (vorbildich!).

Jeder, der sich fragt, ob das derzeit gelebte Christsein wirklich alles ist, kann gerne mal in das Buch hinein schauen.

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Ein Gedanke zu „Buch: Ich muss verrückt sein, so zu leben“

  1. Ich hab das Buch damals verschlungen!
    Leider ist aber nichts davon zur Umsetzung gekommen… Vielleicht sollte ich diesen Sommer nochmal reinschauen (es gibt einfach zu viele gute Bücher, von denen man etwas umsetzen möchte).
    Das, was das Buch allerdings „nachhaltig“ bei mir verändert hat, ist meine andere Sicht auf Obdachlose. Ich merke, wie sich in mir die innere Einstellung geändert hat.

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