Erste Erfahrungen mit Spotify – Musik-Streaming 2012

Vor wenigen Tagen ist der Spotify in Deutschland gestartet. Der Musik-Streaming-Dienst kommt (immer noch) gut in meinem Bekanntenkreis an. Ich habe den Eindruck, dass zumindest momentan ähnliche Dienste das Nachsehen haben. Ähnlich wie z.B. Deezer oder simfy läd man bei Spotify ein Desktop-Programm zum Abspielen der Musik herunter. Musik hören direkt im Browser ist derzeit nicht möglich.

Man kann von drei Preismodellen wählen: kostenlos, mit Werbe-Unterbrechung, für 4,99 € monatlich ohne Werbung, sowie das Premium-Produkt für 9,99 € pro Monat (u.a. Offline-Modus sowie mobile Nutzung).

Bei den Werbe-Unterbrechungen zwischen den Songs frage ich mich manchmal, ob die Künstler sich damit einen Gefallen tun. Ich weiß jetzt, dass ich mir nicht freiwillig Farid Bang anhören möchte. Auch die neue Silbermond-Single Himmel Auf wird nicht besser, wenn sie täglich beworben wird.

Für die Werbung wäre es bestimmt besser, das eigene Hörverhalten mehr einzubeziehen (Achtung Datenschutz!). Apropos Datenschutz: Eine Benutzung ohne Facebook-Account ist derzeit soweit ich das sehe nicht möglich. Man kann aber ein wenig einstellen, wie sehr die Facebook-Kontakte genervt werden sollen.

Spotify bietet – soweit ich das schon beurteilen kann – ein relativ umfangreiches Musikangebot. Die meisten Songs aus den aktuellen Charts lassen sich komplett abspielen. Außerdem scant das Programm die lokalen Festplatten nach abspielbare Musik (z.B. iTunes, MP3s usw.). Man kann also auch bekannte und gekaufte Musik über denselben Client abspielen.

Spotify hat mir bereits geholfen: Manche Alben konnte ich komplett durchhören, die bei anderen Anbietern nicht verfügbar waren oder jeweils nur wenige Sekunden abgespielt wurden. Auf diese Weise konnte ich einige CDs und Songs abhaken und von meiner Wunschliste streichen. Andererseits habe ich dadurch aber auch ein frühes Ostergeschenk gefunden: Freedom Call – Land of the Crimson Dawn Ltd. Die CD wird voraussichtlich in den nächsten Tagen nahezu ununterbrochen im Auto laufen.

Ähnlich wie bei anderen Netzwerken gibt es einige Apps, die aktiviert werden können, z.B. last.fm. Ich werde demnächst bei Gelegenheit noch weitere Apps testen.

Fazit: Insgesamt habe ich derzeit einen guten Eindruck von Spotify. Mal abwarten, wie sich der Dienst und die Branche weiter entwickeln.

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3 Gedanken zu „Erste Erfahrungen mit Spotify – Musik-Streaming 2012“

  1. Spotify bietet schon ein cooles Paket, selbst wenn man es nur kostenlos nutzt aber ich wünschte, es gäbe mehr gute Konkurrenz, einfach, damit etwas Spannung aufkommt und die Produkte besser werden.

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