Karfreitag – still oder gar nicht?

Heute ist Karfreitag. Wenn wir uns daran erinnern, weshalb wir ursprünglich Karfreitag und Ostern feiern ist das Ereignis heute noch genauso wichtig, wie vor etwa 2000 Jahren:

Zusammengefasst: Weil Gott gerecht ist musste jemand für die Schuld der Menschen bezahlen. Dafür ist Jesus Christus in die Welt gekommen und am Kreuz gestorben. Mit der Auferstehung hat Gott, der Vater, diese Tat bestätigt.

Somit ist es kein Zufall, dass der Karfreitag so kurz vor Ostern kommt 😉 Beide Feiertage gehören eben zusammen. Mit dem Hintergrund und wenn ich dann noch bedenke, dass ich für jemanden so wertvoll bin, dass er sein Leben für mich einsetzt, ist schon der Karfreitag ein Tag, an dem ich mich (besonders) freuen kann. Oder anders gesagt: Was nutzt ein Fest, wenn man es nicht „feiert“ ?

Andere Leute nutzen gerne den Karfreitag in der Stille. Obwohl man m.E. genug Orte finden sollte, um zur Ruhe zu kommen gehört dieser Freitag in Hessen zu den stillen Feiertagen, d.h. dass viele öffentliche Veranstaltungen gesetzlich nicht erlaubt sind. Gegen dieses Gesetz wurde dieses Jahr wieder protestiert.

Ich frage mich, ob es nicht für den (christlichen) Feiertag besser wäre, wenn er nicht so einschränkend wäre? Bin mal gespannt, wie ich das nächstes Jahr sehe …

Übrigens: In knapp zwei Stunden findet ein Jugendgottesdienst in Buuutzbach statt.

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