Bibelvers: Römer 5,20

Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden.
Römer 5,20b

Während ich früher zweifelte, weil ich doch immer wieder mich falsch verhalten habe, weiß ich jetzt, dass ich auf jeden Fall durch den Tod von Jesus Christus gerettet bin. Da kann die Sünde, die Entfernung zu Gott noch so groß sein – Gottes Gnade und Gottes Liebe ist weitaus größer als jede Sünde!

Doch auch als Christ muss ich noch auf mein Verhalten achten und merke immer wieder, dass ich scheitere. Doch ich kann jederzeit und immer wieder zu Gott kommen und meine Sünden bekennen und Buße tun. Gott vergibt immer, wenn wir es ernst meinen und uns auch ändern (lassen) wollen. Er ist geduldig, mehr als alle Menschen, die ich kenne.

Bibelvers: Johannes 3,16

So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat
Johannes 3,16

Das ist auch schon der einzige Vers, den ich eigentlich immer auswendig weiß. Den Vers musste ich früher in unserem „privaten Familien-Bibel-Unterricht“ lernen. Ich glaube, mein Vater sagte, dass er sehr gut die Botschaft der Bibel zusammenfasst. Allerdings bin ich der Meinung, dass man Gottes Wesen, seine Pläne, sein Liebe zu uns und unsere „Probleme“ und „Fehler“ (=Sünde) usw. nicht in einen einzigen Satz packen kann. Deshalb heißt’s ja auch Bibelvers-Serie.

Übrigens gab’s damals bei uns wirklich so einen Versuchm mit einer Art biblischen Unterricht uns umfangreiches Bibelwissen zu vermitteln. Da unsere Eltern Christen sind, wir aber nicht in die Kirche gehen, also nicht konfirmiert sind und nicht genug Leute für einen Biblischen Unterricht von der Gemeinde aus da waren. Mein Vater hat ja passende Literatur und spielte Lehrer, allerdings nicht lange. Weshalb wir aufhörten weiß ich nicht mehr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es eine gute Idee von meinen Eltern war, da ich doch so ein paar Sachen nicht weiß, die die Konfirmanten lernen (müssen).

Bibelvers-Serie

Mir ist gerade die Idee gekommen, dass ich einfach mal eine Serie beginne mit Bibelversen, die mir besonders viel bedeuten. Leider gehöre ich nicht zu den Leuten, die gut auswendig lernen oder sich viel und gut merken können.
Ich „bewundere“ Menschen, die an der richtigen Stelle einen Vers parat haben und darüber noch hinaus wissen, was die Aussage ist.

Deshalb benutze ich mal meinen Blog als Merkzettel.

So ich starte weiter oben mit den ersten zwei Versen, mal sehen, wie viele noch folgen werden…

WM-Gottesdienst mit Cacau

Am Donnerstag Abend fand in der Stadthalle ein besonderer Gottesdienst zur Beginn der Fussball-WM statt. Neben ein paar Lieder gespielt von der teenzone-Band und ein Interview mit Cacau war die Hauptbotschaft von Cacau, dass Jesus jeden Menschen liebt und für uns gestorben ist, obwohl wir doch eigentlich nicht so gut sind und es so nicht verdient haben.

Auch für mich ist es immer mal wieder schön, die Botschaft einfach und klar zu hören, die mein Leben am meisten beeinflusst hat: „Jesus lebt und liebt dich !„. Diesen Spruch findet ihr ganz unten hier im Blog und als mein Lebensmotto auf www.jesus-at-work.de. Jetzt weiß ich endlich wieder, woher ich das habe… 🙂

Cacaus Kurz-„Predigt“ hat ganz besonders jüngere Fußballbegeisterte angesprochen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gab es noch großen Andrang, viele wollten noch ein Autogramm von dem Brasilianer.

Was wir glauben

Häufig sprechen wir bei uns im Gottesdienst der Gemeinde am Ende das „Vater Unser“. Das klingt dann meistens etwas komisch, hört sich nicht nach einem Gebet an, sondern eher wie ein Bekenntnis. Früher dachte ich sogar, die Leute sprechen das als eine magische Formel. Ab und zu, quasi für einen besonderen Anlass muss man zudem noch das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig können.

Vielen Leuten aus der Gemeinde gefällt es, wenn die ganze Gemeinde etwas zusammen sagt oder liest. Z.B auch mal abwechselnd Verse von Psalmen. Deshalb hat das wohl durchaus seine Berechtigung. Auch wenn es sich für mich persönlich manchmal so anhört, als wäre die Form wichtiger als der Inhalt.

Schön ist, wenn jemand auf seine ganz eigene Weise den Glauben zu Jesus bekennt. Wie David K dies vor kurzem in seinem Blog ausführlich getan hat.