Archiv der Kategorie ‘Glaube‘

Hörbibel

Samstag, den 6. September 2008

Ich höre gerne Musik. Früher - damals vor allem Kassetten - habe ich über die Stereoanlage gehört. Mittlerweile benutze ich meine Musikanlage zwar auch gelegentlich, aber dann mit Kopfhörern, weil die Musik für andere zu laut war. Auch der Computer bleibt von der Musik nicht verschont, mp3 macht’s möglich.

Seitdem ich mit dem Auto zur Arbeit nach Frankfurt fahre höre ich die meiste Musik im Auto. Dort habe ich die Möglichkeit eine “normale” Musik-CD oder eine mp3-CD einzulegen. Außerdem kann ich natürlich den USB-Anschluss verwenden - macht zusammen fast 3 GB Musik.

Doch irgendwann habe ich die guten Lieder schon mehrmals kurz hintereinander gehört und wenig Lust auf schlechtere Lieder. Was tun? Ich bin eigentlich kein Fan von Hörbüchern. Lesen finde ich passender. Das hat aber gewisse Nachteile auf der Autobahn mit 150km/h ;-)

Also habe ich es doch einmal probiert und mir die Hörbibel (Hänssler-Verlag) von meiner Oma ausgeliehen. In 80 Audio-CDs wird das Alte und das Neue Testament (Anmerkung der Redaktion: =Bibel) vorgelesen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich nach wenigen Kapiteln aufhöre. Mittlerweile habe ich aber schon über 15 CDs gehört. Die Übersetzung, Luther von 1912, gefällt mir nach wie vor nicht. Manchmal ist die Sprache aber fast witzig. Nun höre ich auf meinem Weg zur Arbeit abwechselnd Musik (Metal, Pop, Rock, Worship) und die Bibel (Mose, Ruth, Samuel, …)


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Buch: Ich muss verrückt sein, so zu leben

Dienstag, den 3. Juni 2008

Am Anfang der letzten Woche habe ich das Buch “Ich muss verrückt sein, so zu leben” (Untertitel: “Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe”) durchgelesen. Dazu habe ich ein paar Notizen angefertigt. Mittlerweile habe ich ein weiteres Buch angefangen, bin mit den Gedanken also eigentlich schon bei einem anderen Thema.

Der Author Shane Claiborne ist von der Kirche und von Amerika enttäuscht (kennt man irgendwoher ;-) ) Er möchte nicht nur reden, sondern das Christsein praktisch leben und die Welt verändern. Deshalb führt er zusammen mit anderen einige Aktionen, Experimente usw. aus. Shane liegen die armen/ärmsten Menschen besonders am Herzen, außerdem setzt er sich aktiv für den Frieden ein.

In dem Buch habe ich hilfreiche Erfahrungen und interessante Ansichten gefunden. Stellenweise kam mir das Lesen aber lang vor. Manchmal wirkte es auf mich, als ob der Author seine teils fragwürdigen Taten rechtfertigen wollte. Dafür sieht er an anderen Stellen seine Vergangenheit selbst kritisch und versucht daraus zu lernen (vorbildich!).

Jeder, der sich fragt, ob das derzeit gelebte Christsein wirklich alles ist, kann gerne mal in das Buch hinein schauen.


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Bezeichnungen von Sünde

Samstag, den 26. April 2008

In der Bibel stehen viele verschiedene Worte die im Deutschen meist mit Gott bzw. Herr übersetzt werden. Ähnlich ist das auch mit der Sünde. Der Begriff ist oft gar nicht so einfach zu erklären. Wenn in der Bibel von Sünde geschrieben wird so kann das z.B. Zielfverfehlung (d.h. ein anderes, falsches Ziel getroffen), Unglück, böse, Treubruch, Unrecht, Schuld (vor Menschen und/oder vor Gott), Irrtum, schlecht, Gottlos, gesetzlos, Heuchelei bedeuten.

In dem Buch “Die Bibel verstehen” von Charles C. Ryrie werden die Fremdwörter, die hinter den Bezeichnunegn stehen, ausführlicher beschrieben. Man sieht das Sünde mehrere Aspekte enthält. Übrigens habe ich das Buch wieder beim Joni gefunden.


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Wieso Armut, Krieg und Leid?

Dienstag, den 22. April 2008

“Wieso lässt Gott das alles zu?” ist eine Frage, auf die viele Leute keine Antwort haben möchten. Oft wird diese Frage genommen, um zu “zeigen”, dass es Gott nicht gibt, quasi zur Gewissensberuhigung.

Auch einige Christen beantworten diese Frage nicht ausreichend oder befriedigend (ich möchte hier aber nicht in Schulnoten sprechen ;-) ). Wobei wir in vielen Fällen auch keine Antwort haben oder wissen.

Tja, woher kommen Armut, Krieg und Leid, wieso ist diese Welt nicht besser?
Dazu Shane Claiborne in seinem Buch “Ich muss verrückt sein, so zu leben” (S. 63):

Ich weiß noch, wie irgendwer seinerzeit in St. Ed von einem Zeitungscomic erzählte. Zwei Typen unterhalten sich. Sagt der eine, er hätte eine Frage an Gott. Er würde gerne wissen, warum Gott es zulässt, dass es auf dieser Welt so viel Armut, Krieg und Leid gibt. Und sein Freund sagt: “Und warum fragst du ihn nicht?” Der andere schüttelt den Kopf und sagt, dass er Angst hätte. Als sein Freund fragt, wieso, murmelt er: “Ich habe Angst, dass Gott mich dasselbe fragt.


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Buch: Reggae, Rum und real Worship

Sonntag, den 20. April 2008


Als ich für Joni in seinem Zimmer eine CD suchen sollte habe ich zufällig das Buch “Reggae, Rum und real Worship” von Roland Werner gefunden.

Da ich ja durch die täglichen Zugfahrten zwangsläufig viel Zeit zum Lesen habe, hatte ich das Buch auch bald durch. Früher konnte ich Roland Werner als Leiter vom Christus-Treff in Marburg regelmäßig predigen hören. Das geht ja nun leider nicht mehr.

Roland plaudert in dem Buch auf ehrliche, teils provokative Weise über seine Erfahrungen und Erlebniss, die er bei vielen Veranstaltungen und Treffen mit vielen verschiedenen Menschen machen konnte. (Zitat: “Alle Menschen sind interessant.”). Dabei ist es ihm immer wichtig, dass Jesus im Mittelpunkt steht.

Das Buch ist lesenswert und unterhaltsamer als ich dies hier beschrieben habe. Also fragt Joni, ob er euch das Buch mal ausleiht ;-)


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Buch: Sex. Gott.

Sonntag, den 6. April 2008

Vor einigen Tagen habe ich mein zweites Buch von Rob Bell durchgelesen. Jesus unplugged kann ich übrigens auch sehr empfehlen! Kurz nachdem ich das Buch erhalten habe, musste ich durch einen Blogeintrag erfahren, dass mein Bruder das Buch schon vor mir besaß. Jetzt haben wir es quasi doppel - naja, in dem Fall macht das nichts.

In dem Buch steht meiner Meinung nach viel Nützliches und Interessantes, kann ich also weiter empfehlen. Auch ein paar berühmte Personen wie z.B. Hugh Hefner werden erwähnt. Dabei geht es um mehr als nur um Sex oder Geschlechtsverkehr: ich beschreibe das mal als Sexualität und das menschliche Wesen.

Hier mal ein paar Themen (in der für den Author typischen Schreibweise), die mir beim nochmaligen Durchblättern in den Sinn kamen :

Menschlichkeit.

Was ist sexy?

Begierde.

Verletzlichkeit & Liebeskummer.

Hingabe & Verzicht.

Liebe.

Hochzeit & Sex.

Ehe.


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Sterben für Dich

Samstag, den 22. März 2008

Was hat LaFee mit Osterhasen, Eiern, Ferien zu tun?

- Keine Ahnung, dafür kenne ich sie nicht gut genug. In manchen Songtexten versucht die Sängerin zu provozieren. Sehr viele Lieder drehen sich in irgendeiner Weise um Liebe, Beziehungen u.Ä. Der Refrain des Songs “Sterben für Dich” passt für dieses Wochenende:

Ich würde sterben für dich
Sterben für dich
Warum siehst du das nicht
Ich würde sterben für dich
Sterben für dich
Warum fühlst du nicht wie ich

Je nach Definition gibt es keinen richtigen Liebes-”Beweis”. Aber das größte Zeichen der Liebe und Wertschätzung ist m.E. wenn man alles gibt, was man hat - das eigene Leben. So wie dies Jesus Christus vor knapp zweitausend Jahren getan hat.

In diesem Jahr hat mir gefallen, dass ich nicht durch irgendeinen Stress (Prüfungen, Geschenke einkaufen wie an Weihnachten, usw.) abgelenkt war. Was nutzt ein Fest, wenn man es nicht “feiert” ?


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Von Gott abhängig

Sonntag, den 9. März 2008

Gestern habe ich einen interessanten Artikel von Gofi gelesen. Hören kann man Gofi ab und zu im Christus-Treff in Marburg. Der Text ist nicht zu lang und damit den Artikel auch nach einem Blog-Umzug noch lesen kann, erlaube ich mir mal, ihn komplett zu zitieren:

Ich ertappe mich in letzter Zeit hin und wieder dabei, dass ich Gott dafür aufrichtig dankbar bin, dass es uns nach menschlichem Ermessen nicht gut geht. Das klingt hirnverbrannt. Ich meine das auch weder heroisch noch masochistisch, noch glaube ich, dass ein gläubiger Mensch durch Leid auf eine höhere Stufe gelangt oder so etwas.

Aber Julians (und vielleicht auch Samuels) Behinderung machen uns so verletzlich und so von Gott abhängig. Nichts ist normal. Das Leben ist ein einziger Ausnahmezustand (wenn man jetzt mal Leid als Ausnahmeerfahrung betrachtet, eigentlich ist es für fast alle Menschen der Normalzustand). Und das ist gut. Denn wir sind dicht bei Jesus, können gar nicht anders, und erleben kleine und große Wunder am laufenden Band. Es macht plötzlich Spaß, die Bergpredigt zu lesen, weil sie von uns handelt.

Menschen, denen es schlecht geht, sind wirklich zu beneiden.


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Wie die Hirten

Montag, den 24. Dezember 2007
Die Hirten und Weisen eilten nicht achtlos am Stall von Bethlehem vorbei. Sie verweilten bei dem neugeborenen König. An der Krippe, beim Christuskind angekommen, rückte alles andere in den Hintergrund. Das war nicht nur der beste Ort für eine Pause, dort begann das Leben neu. Die Hirten kehrten als veränderte Menschen zurück, die Weisen schlugen, nach der Begegnung mit Jesus, neue Wege ein.Was ich Ihnen und mir von Herzen wünsche, ist ein Weihnachtsfest an dem wir Christus begegnen. Denn…Jesus Christus spricht: “Ich lebe, und ihr sollt auch leben.” (Joh 14, 19 - Jahreslosung 2008)

Mit den besten Segenswünschen zum Christfest …

Das ist ein Ausschnitt von einem Freundesbrief den der Leiter des EC-Seelsorgezentrums, Stefan Schmid, geschrieben hat. Das wünsche ich mir auch, dass wir zur Ruhe kommen können und uns von Jesus verändern lassen. Nach Weihnachten beginnt ja für mich auch eine neue Zeit: die (erweiterte) Suche nach einem Praktikums- oder Arbeitsplatz.


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Lebensformen

Sonntag, den 16. Dezember 2007

Vor einigen Monaten habe ich mir bei einer Aussortierung ein paar Bücher geschnappt. Einige Bücher habe ich durchgeblättert und wieder weggelegt, andere “warten” noch auf mich. Aktuell lese ich ein Buch von Katharina Borg. Die Authorin des Buches “Freie Liebe macht nicht frei”, Untertitel “ein Erfahrungsbericht”, aus dem Brunnen-Verlag musste einige (schlechte) Erfahrungen in ihren verschiedenen Formen von Beziehungen machen.

Ich habe mal drei interessante Ausschnitte heraus geschrieben, die ich hier mal ohne weitere Kommentare angebe:

Ich habe alles ausprobiert: Liebe ohne Ehe, Ehe, verbindliche Beziehung, unverbindliche Beziehung, Gruppenleben. Ich weiß jetzt, dass es keine Lebensform gibt, die einem die Beziehung zu anderen Menschen erleichtert. Das Unglück liegt überhaupt nicht in der Lebensform. Es liegt in der menschlichen Natur und sie schleppt es überall mit isch. Ehe und Familie in Frage zu stellen und zugunsten anderer Lebensformen aufzulösen, hilft überhaupt nicht weiter: Ich der Mensch, und du, der andere Mensch, wir sind das Problem.

[…]

Ich wusste nicht, dass Menschen aller Zeiten und aller Völker und Rassen nach der Auferstehung Jesu Christi ihm ihr Leben übergeben hatten und mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden. Um dies zu begreifen, war es offenbar nötig, von Gott selbst dafür vorbereitet zu werden. Ich musste an diesen Tiefpunkt […] kommen, um mich einem solchen übervernünftigen und übernatürlichen Vorgang wie dem der Bekehrung zu dem unsichtbaren, aber lebendigen Jesus Christus öffnen zu können Ich musste mit all meinen hochtrabenden Lebensplänen scheitern, um mich ihm wie ein Kind zuwenden zu können: “Herr, hier bin ich. Ich kann nicht mehr!”

[…]

Oft hört man, das Leben in der Nachfolge Jesu sei sehr schwer. Ich kann das nicht bestätigen. Das Leben ohne Jesus ist entsetzlich schwer und im Vergleich dazu ist das Leben mit Jesus ein Kinderspiel. Ich erlebe natürlich immer noch Nöte, finde mich in Sackgassen wieder, verrenne mich in falschen Vorstellunge. Ich erlebe Stunden tiefer Freude udn auch Stunden tiefer Angst, bin auch manchmal wie gelähmt oder fühle mich von Menschen irgendwie unterdrückt, aber ich erlebe jetzt all das in dem Wissen, dass Jesus bei mir ist, dass er alles sieht und alles kennt und dass er mir durch alles hindurch hilft zu meinem Allerbesten.


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