Archiv der Kategorie ‘Glaube‘

Barbier

Donnerstag, den 14. Dezember 2006

Hier mal ein “Geschichtchen” - gefunden auf Claudie’s Blog. Kannte ich in dieser Form noch nicht:

Es kam ein Mann zum Barbier um sich rasieren und scheren zu lassen. Währenddessen unterhielten sich der Mann und der Barbier über dies und das und über Gott und die Welt. Wobei der Barbier bemerkte, dass es keinen Gott geben kann, bei dem ganzen Unrecht auf der Welt. Der Mann wusste nichts zu erwidern. Nachdem der Barbier fertig war und der Mann bezahlte, ging er hinaus. Nach ein paar Schritten sah der Mann einen völlig zerzausten, unrasierten Bettler mit verfilzten Haaren. Daraufhin kehrte er um, ging wieder zum Barbier und sagte zu ihm: “Es gibt keine Barbiere. Es kann keine geben, ich habe einen Mann gesehen der unrasiert und ungepflegt ist, das beweist, dass es keine Barbiere gibt.” Der Barbier: “Welcher Unsinn. Er muss natürlich zu mir kommen!”


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Gegenteil von Gott

Mittwoch, den 29. November 2006

Ich habe gerade auf dem Blog tafel.4haso.de Gedanken über die Sünde gelesen: Was meinen wir, wenn wir sagen, etwas sei SündeTeil 1 und Teil 2
Nicht allen Gedanken kann ich so zustimmen aber die Aussagen über Sünde und den Teufel fande ich sehr interessant:

Man lasse nur einmal die Leute den jeweiligen Gegensatz zu vorgegebenen Begriffen nennen: Licht - Finsternis. Himmel - Hölle. Weiß - Schwarz. Leben - Tod. Gott - ?? In der Regel lautet die spontane Antwort: Teufel. Aber es gibt keine negative Entsprechung zu Gott. Der, zu dem der Teufel im Gegensatz steht, heißt Michael oder Gabriel. Ein gefallener Engel ist das Gegenteil zu einem heiligen Engel, nicht zu Gott. Man steigt durch Rebellion nicht in Gottes Liga auf.

Hier noch ein Zitat über Sünde und den Teufel.

Hilfreicher ist eine andere Erklärung des Bösen, der Martin Luther die griffige Form gab: Der Teufel ist der Affe Gottes. Das Böse ist eine verfälschte Nachäffung des Guten. Weil der Böse nämlich nur eine gefallener Engel ist, kann er nichts erschaffen. Er kann nur etwas Geschaffenes nehmen und verkehren, in eine falsche Richtung lenken. Zu Recht erklären wir deshalb Sünde als Zielverfehlung.

Satan ist also nicht Gott ebenbürtig und das genaue Gegenteil von Gott, wie dies oft implizit angenommen wird. Eigentlich verständlich, wenn man in der Bibel nachschaut, aber oft denkt und hört man da anderes.


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Bibelvers: Kolosser 3,13

Montag, den 24. Juli 2006
Seid bereit, einander zu vergeben, selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein. Dann auch Christus hat euch vergeben.
Kolosser 3,13

Vergeben ist für mich oft nicht sehr einfach. Man würde sich viel lieber aufregen und sich entsprechend zu der Person verhalten. Rache ist ja auch in vielen Filmen sehr beliebt. Aber Vergebung ist anders. Man stellt sich mit der anderen Person auf eine “Ebene” und macht sich keine Gedanken über sie von oben herab.

Warte nicht mit dem Vergeben, bis dir danach ist - da kannst du noch lange warten. […]

Vergeben heißt: “Es war schlimm, sehr schlimm. Es hat mir etwas ausgemacht, es hat mich verletzt. Aber ich trage es dir nicht mehr nach. Ich gebe dich an Gott ab.”
Stacy und John Eldredge

Vergeben ist manchmal das Größte was man machen kann. Außerdem erfordert es auch Mut. Oft muss ich eingestehen, dass ich selber ebenso nicht unschuldig war.


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Bibelvers: Jesaja 2,5

Mittwoch, den 28. Juni 2006
Kommt, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!
Jesaja 2,5

Es ist ja manchmal nicht so einfach immer seinen Glauben zu leben. Aber ich merke, dass es angenehmer und zufrieden stellender ist, wenn man im Licht wandelt, also Gemeinschaft mit Gott und Christen hat und nicht andere Wege geht.

Der Spruch steht auf meinem Kalender für Juli/August, ich konnte es nicht abwarten und hab das Blatt heute schon umgedreht, bin ja nicht abergläubisch. Sieht ganz gut aus: atmosphärischer Sonnenuntergang mit Palmen. Leider hab ich keine Kamera, sonst würde ich das Bild ins Web stellen.


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Bibelvers: Römer 5,20

Dienstag, den 27. Juni 2006
Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden.
Römer 5,20b

Während ich früher zweifelte, weil ich doch immer wieder mich falsch verhalten habe, weiß ich jetzt, dass ich auf jeden Fall durch den Tod von Jesus Christus gerettet bin. Da kann die Sünde, die Entfernung zu Gott noch so groß sein - Gottes Gnade und Gottes Liebe ist weitaus größer als jede Sünde!

Doch auch als Christ muss ich noch auf mein Verhalten achten und merke immer wieder, dass ich scheitere. Doch ich kann jederzeit und immer wieder zu Gott kommen und meine Sünden bekennen und Buße tun. Gott vergibt immer, wenn wir es ernst meinen und uns auch ändern (lassen) wollen. Er ist geduldig, mehr als alle Menschen, die ich kenne.


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Bibelvers: Johannes 3,16

Dienstag, den 27. Juni 2006
So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat
Johannes 3,16

Das ist auch schon der einzige Vers, den ich eigentlich immer auswendig weiß. Den Vers musste ich früher in unserem “privaten Familien-Bibel-Unterricht” lernen. Ich glaube, mein Vater sagte, dass er sehr gut die Botschaft der Bibel zusammenfasst. Allerdings bin ich der Meinung, dass man Gottes Wesen, seine Pläne, sein Liebe zu uns und unsere “Probleme” und “Fehler” (=Sünde) usw. nicht in einen einzigen Satz packen kann. Deshalb heißt’s ja auch Bibelvers-Serie.

Übrigens gab’s damals bei uns wirklich so einen Versuchm mit einer Art biblischen Unterricht uns umfangreiches Bibelwissen zu vermitteln. Da unsere Eltern Christen sind, wir aber nicht in die Kirche gehen, also nicht konfirmiert sind und nicht genug Leute für einen Biblischen Unterricht von der Gemeinde aus da waren. Mein Vater hat ja passende Literatur und spielte Lehrer, allerdings nicht lange. Weshalb wir aufhörten weiß ich nicht mehr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es eine gute Idee von meinen Eltern war, da ich doch so ein paar Sachen nicht weiß, die die Konfirmanten lernen (müssen).


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Bibelvers-Serie

Dienstag, den 27. Juni 2006

Mir ist gerade die Idee gekommen, dass ich einfach mal eine Serie beginne mit Bibelversen, die mir besonders viel bedeuten. Leider gehöre ich nicht zu den Leuten, die gut auswendig lernen oder sich viel und gut merken können.
Ich “bewundere” Menschen, die an der richtigen Stelle einen Vers parat haben und darüber noch hinaus wissen, was die Aussage ist.

Deshalb benutze ich mal meinen Blog als Merkzettel.

So ich starte weiter oben mit den ersten zwei Versen, mal sehen, wie viele noch folgen werden…


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Heißes Konzert und Jugend-GoDi

Sonntag, den 11. Juni 2006

Ich war gestern (Samstag) zum ersten mal in Lohra. Dort gab es zunächst einen Jugendgottesdienst mit der Band “Strike” und dann eine vor allem lustige Predigt von Fossi Bäumer. Das Thema war die Frage “Wer bin ich?”. Fossi hat gezeigt, dass man darauf viele Antworten geben kann. Die einzig wahre Antwort jedoch ist Jesus, durch den wir Christen neu geboren wurden und geliebt sind.

Wie Tobi bereits anmerkte waren wir etwas älter als die Zielgruppe.

Danach blieben wir noch zum Konzert von Judy Bailey mit einer Cover-Band als Vorgruppe.
Es war sehr heiß in der Halle, wohl besonders auf der Bühne, da sich beide Sängerinnen über die Hitze beklagten. Ich war am Ende auch ziemlich nass (geschwitzt).

Mir persönlich hat Judy Bailey live richtig gut gefallen, ich bevorzuge ja sonst meistens fehlerfreie Studio-Qualiät. Auch hat die Band es sehr gut geschafft, für eine gute Stimmung zu sorgen.


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WM-Gottesdienst mit Cacau

Donnerstag, den 8. Juni 2006

Am Donnerstag Abend fand in der Stadthalle ein besonderer Gottesdienst zur Beginn der Fussball-WM statt. Neben ein paar Lieder gespielt von der teenzone-Band und ein Interview mit Cacau war die Hauptbotschaft von Cacau, dass Jesus jeden Menschen liebt und für uns gestorben ist, obwohl wir doch eigentlich nicht so gut sind und es so nicht verdient haben.

Auch für mich ist es immer mal wieder schön, die Botschaft einfach und klar zu hören, die mein Leben am meisten beeinflusst hat: “Jesus lebt und liebt dich !“. Diesen Spruch findet ihr ganz unten hier im Blog und als mein Lebensmotto auf www.jesus-at-work.de. Jetzt weiß ich endlich wieder, woher ich das habe… :-)

Cacaus Kurz-”Predigt” hat ganz besonders jüngere Fußballbegeisterte angesprochen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gab es noch großen Andrang, viele wollten noch ein Autogramm von dem Brasilianer.


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Was wir glauben

Donnerstag, den 8. Juni 2006

Häufig sprechen wir bei uns im Gottesdienst der Gemeinde am Ende das “Vater Unser”. Das klingt dann meistens etwas komisch, hört sich nicht nach einem Gebet an, sondern eher wie ein Bekenntnis. Früher dachte ich sogar, die Leute sprechen das als eine magische Formel. Ab und zu, quasi für einen besonderen Anlass muss man zudem noch das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig können.

Vielen Leuten aus der Gemeinde gefällt es, wenn die ganze Gemeinde etwas zusammen sagt oder liest. Z.B auch mal abwechselnd Verse von Psalmen. Deshalb hat das wohl durchaus seine Berechtigung. Auch wenn es sich für mich persönlich manchmal so anhört, als wäre die Form wichtiger als der Inhalt.

Schön ist, wenn jemand auf seine ganz eigene Weise den Glauben zu Jesus bekennt. Wie David K dies vor kurzem in seinem Blog ausführlich getan hat.


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