Christustag 2008 in Hüttenberg

Heute war der Christustag der Chrischona-Gemeinden in Hessen in Hüttenberg. Weil ich mir die falsche Uhrzeit gemerkt habe kamen wir rechtzeitig 😉

Das Thema war „Blickpunkt Leben“, gepredigt hat dafür „unser“ Bundespfarrer Rudolf „Nikolaus“ Westerheide vom Deutschen EC-Jugendverband. Wer Rudolf noch nicht gehört hat sollte das schnell nachholen. Vor allem in der Mittagspause hat man die Gelegenheit Leute zu treffen, die man nicht mehr so oft sieht. Nach der Mittagspause – für mich war kein passenden Essen dabei (Nachtrag: das ist bei mir aber nichts Besonders…) – habe ich spontan jemanden im Kinderprogramm ersetzt. Auch mal etwas anderes für mich. Anschließend haben wir noch in Linden Eis gegessen.

Jetzt bin ich müde und muss mich erstmal vom Wochenende erholen 😉 – gleich geht’s mit meinem Bruder ins Kino.

Chrischona-Wetter Version 2008

Vor wenigen Minuten habe ich eine neue Version der Website der Chrischona-Gemeinden im Bezirk Wetter hochgeladen. Äußerlich hat sich außer der anderen Hintergrundfarbe und dem neuen Header (Bild oben) nicht viel geändert. Ein paar neue Texte sind hinzu gekommen:

Intern wird nun das kostenlose Redaktionssystem (CMS) Typo3 verwendet. Übrigens wurde Typo3 von einem Christen entwickelt. Das kann man auch an den Standard-Passwörtern erkennen (die ich allerdings geändert habe :P). Damit könnte das Menü (links besser strukturiert werden). Seiten lassen sich einfacher pflegen, verlinken usw. Unter dem Header findet man nun einen sogenannten Brotkrumenpfad. Dieser gibt an, an welcher Stelle der Website-Struktur man sich gerade befindet. Auch kann man hier leicht auf eine übergeordnete Ebene „springen“. Auf bestimmten Seiten wird vor dem eigentlichen Inhalt eine Übersicht der existierenden Unterseiten angezeigt. Eine Sitemap listet auf einer Seite alle existierenden Seiten www.chrischona-wetter.de auf. Mit Typo3 kann man viele ganz unterschiedliche Erweiterungen verwenden. Z.B. wird nun eine andere Bilder-Show eingesetzt.

In einem Passwort geschützten Bereich können verschiedene Benutzer an der Website arbeiten, Fehler korrigieren, neue Inhalte erstellen usw. Das war auch der Hauptgrund, weshalb ich auf ein CMS umstellt habe. Mein Bruder hat übrigens die meisten Texte von der alten Version übertragen.

Die Konfiguration auf www.chrischona-wetter.de hat etwas gedauert, da der Provider einige Einstellungen deaktiviert hat. Eigentlich wollte ich schon gestern fertig sein. Ich denke, dass würde auf www.bekomedia.com einfacher sein.

Ähnlich wie beim letzten Mal habe ich während der Erstellung wieder Erfahrung sammeln können, außerdam hat es ja auch Spaß gemacht 😉 Vielleicht fanden manche Besucher Teile der alten Fassung doch besser? Im Gästebuch (auch überarbeitet, benutze auch hier eine Erweiterung für Typo3) kann man Grüßen und die Meinung schreiben (solange man niemanden oder Rechte verletzt 😉 ).

Gemeinde auch für andere

Im April oder Mai habe ich mit dem Buch „Biete Seele – suche Gott: Was ein Atheist in christlichen Gemeinden erlebte“ angefangen, zwischendurch einige Tage Pause gemacht, weil ich nicht mehr mit dem Zug zur Arbeit gefahren bin, dann das Buch abschnittsweise als Morgenlektüre gelesen.

Man merkt schnell, dass das Buch von einem Amerikaner für Amerikaner geschrieben wurde, auch wenn die Vorfahren des Autors wohl aus Asien kamen. Vieles ist hier bei uns in Deutschland anders. Der Autor Hermant Mehta beschreibt in einem Drittel (!) des Buches „wie toll er doch ist, weil er Atheist ist“ (hab mich mal selbst zitiert 😉 ). Dies ist in Europa ganz und gar nicht eine Besonderheit.

Durch eine merkwürdige ebay-Auktion hat sich der Autor verpflichtet verschiedene christliche Gemeinden zu besuchen. Seine Erfahrungen hat er auf seinem Blog und dann in diesem Buch veröffentlicht.

Nach den Gedanken, die er geäußert hat, muss er auch in säkularen Veranstaltungen zu teils eigenartigen Eindrücken kommen.

In anderen Punkten stimme ich mit ihm voll überein: Ich finde es z.B. auch komisch, wenn ein Psalm, ein fröhliches Loblied, abwechselnd von vorne (Prediger, Moderator) und von der Gemeinde gelesen wird – und das auf eine Weise, die alles andere als fröhlich oder dankbar wirkt.

Auch durch andere Gedanken wird man angeregt, über den Aufbau des Gottesdienstes nachzudenken. Wieso machen wir das auf diese Weise? Wie wirkt der Gottesdienst und die Gemeinde auf Außenstehende? usw. Wenn man die Veranstaltungen in einer Gemeinde intensiv analysiert, findet man bestimmt in jeder Gemeinde Aspekte, die gut sind und anderes, was man nochmal überdenken sollte.

Eine Gemeinde sollte sich nicht komplett um sich selbst drehen, sondern auch einladend für andere sein. Das schaffen manche Gemeinden besser als andere. Dem Author gefielen die sehr großen Gemeinden eher, als kleinere.

Gemeindefreizeit in Flensungen 2008

Eine (christliche) Gemeinde besteht aus mehreren, verschiedenen Menschen. Weil wir Menschen eben nicht perfekt sind, gibt’s auch keine perfekte Gemeinde. Das bedeutet, egal ob es insgesamt gerade gut oder schlecht läuft, es gibt immer noch Möglichkeiten etwas zu verbessern.

Vom 15. bis zum 17. Februar hat sich die Chrischona-Gemeinde Niederasphe in Flensungen intensiv Gedanken über ein qualitatives und quantitatives Wachstum gemacht. Dafür war ein Gemeindeberater eingeladen, der kompetent war und gut auf unsere Meinungen und Aussagen eingegangen ist. Wir hatten so das Wochenende volles Programm, es war eher eine Konferenz, als eine Freizeit. Neben einer Moment- und Bestandsaufnahme u.a. haben wir gemeinsam überlegt, was wir in (naher) Zukunft ändern wollen. Der Austausch und die Diskussionen waren meiner Meinung nach insgesamt sehr gut. So eine Offenheit ist nicht in allen Gemeinden möglich. Mir ist aufgefallen, dass einzelne an Punkten, die mir an der Gemeinde gefallen, selbst unzufrieden waren. Das hat mich zunächst verwundert. Aber wir sind nun mal verschieden und nicht perfekt.