Vor einigen Monaten habe ich mir bei einer Aussortierung ein paar Bücher geschnappt. Einige Bücher habe ich durchgeblättert und wieder weggelegt, andere “warten” noch auf mich. Aktuell lese ich ein Buch von Katharina Borg. Die Authorin des Buches “Freie Liebe macht nicht frei”, Untertitel “ein Erfahrungsbericht”, aus dem Brunnen-Verlag musste einige (schlechte) Erfahrungen in ihren verschiedenen Formen von Beziehungen machen.
Ich habe mal drei interessante Ausschnitte heraus geschrieben, die ich hier mal ohne weitere Kommentare angebe:
Ich habe alles ausprobiert: Liebe ohne Ehe, Ehe, verbindliche Beziehung, unverbindliche Beziehung, Gruppenleben. Ich weiß jetzt, dass es keine Lebensform gibt, die einem die Beziehung zu anderen Menschen erleichtert. Das Unglück liegt überhaupt nicht in der Lebensform. Es liegt in der menschlichen Natur und sie schleppt es überall mit isch. Ehe und Familie in Frage zu stellen und zugunsten anderer Lebensformen aufzulösen, hilft überhaupt nicht weiter: Ich der Mensch, und du, der andere Mensch, wir sind das Problem.
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Ich wusste nicht, dass Menschen aller Zeiten und aller Völker und Rassen nach der Auferstehung Jesu Christi ihm ihr Leben übergeben hatten und mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden. Um dies zu begreifen, war es offenbar nötig, von Gott selbst dafür vorbereitet zu werden. Ich musste an diesen Tiefpunkt [...] kommen, um mich einem solchen übervernünftigen und übernatürlichen Vorgang wie dem der Bekehrung zu dem unsichtbaren, aber lebendigen Jesus Christus öffnen zu können Ich musste mit all meinen hochtrabenden Lebensplänen scheitern, um mich ihm wie ein Kind zuwenden zu können: “Herr, hier bin ich. Ich kann nicht mehr!”
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Oft hört man, das Leben in der Nachfolge Jesu sei sehr schwer. Ich kann das nicht bestätigen. Das Leben ohne Jesus ist entsetzlich schwer und im Vergleich dazu ist das Leben mit Jesus ein Kinderspiel. Ich erlebe natürlich immer noch Nöte, finde mich in Sackgassen wieder, verrenne mich in falschen Vorstellunge. Ich erlebe Stunden tiefer Freude udn auch Stunden tiefer Angst, bin auch manchmal wie gelähmt oder fühle mich von Menschen irgendwie unterdrückt, aber ich erlebe jetzt all das in dem Wissen, dass Jesus bei mir ist, dass er alles sieht und alles kennt und dass er mir durch alles hindurch hilft zu meinem Allerbesten.