Wulff ist als Bundespräsident zurück getreten

Nachdem die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermitteln einen Antrag auf Aufhebung der Immunität gestellt hatte ist Christian Wulff heute als Bundespräsident zurück getreten. Weitere Infos zum Rücktritt gibt es auch auf tagesschau.de.

Auf Spiegel Online kann man den Wortlaut seiner Rücktrittserklärung lesen.

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Überholverbot für LKW’s ?

Heute kam ich ganz gut voran, auf dem Rückweg von Frankfurt Richtung Marburg wechselte das Wetter wieder etwa alle 5 km von Regen, Wind, Sonnenschein, Dunkle Wolken, blendender Sonne usw. So wird’s nicht langweilig 😉

Öfters als nötig werde ich wie viele andere Fahrer von LKW’s aufgehalten. Vor kurzem wurde in der Politik kurz über ein Überholverbot für LKW’s nachgedacht. Was ist daraus geworden? Wenn die LKW’s nicht mehr überholen dürften gebe es weniger brenzlige Situationen, die zu Auffahrunfällen führen können, weniger Staus und damit würde auch der Kraftstoffverbrauch sinken. Die LKW’s würden deswegen durchschnittlich nicht länger auf den Straßen brauchen. – Tja, wenn das alles so einfach wäre…

Die hessischen Politiker (welche?) bevorzugen ja die Variante, dass der Standstreifen bei Bedarf mit befahren werden kann. Komisch, dass ist doch jetzt schon in Hessen der Fall, wo dies möglich ist.

Mindestens genauso schlimm wie Laster sind (Reise-)Busse auf Autobahnen. Die fahren auch nicht schneller, aber deren Fahrer denken das wohl allzu oft.

Das alles ist aber kein Vergleich zu dem Bahnverkehr. Heute kam es da mal wieder zu Verspätungen, die Vögel verursacht haben sollen.

Ich werde wohl doch nicht an einem Privathubschrauber vorbei kommen 😉

Christival-Propaganda

Homosexuelle werden mittlerweile in den Medien, insbesondere in neueren Filmen, so toll dargestellt, dass man sich fast schämt, wenn man nicht homosexuell ist. Aber ich muss aufpassen, was ich sage, denn Homosexuelle sind sehr empfindlich. Das führen sie i.d.R. auf die Vergangenheit zurück, in der sie ähnlich wie andere Gruppen viel leiden mussten.

Ich habe die Debatte um ein Seminar vom Christival (30. April – 4. Mai in Bremen) zunächst mehr nebenbei verfolgt. Das Seminar mit dem Titel „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ richtete sich an Leute, die Probleme mit ihren eigenen homosexuellen Empfindungen haben und dies ändern möchten.

Interessant wurde das Thema für mich, als die Bundesregierung auf eine Anfrage geantwortet hat. Der Grünen-Politiker Volker Beck hat das Seminar zum Anlass genommen und den Inhalt verdreht. Das hatte wohl vor allem politische Gründe. Die Bundesregierung hat sich klar gegen eine Therapierbarkeit von Homosexualität und für das Christival ausgesprochen. Nach den Antworten zu urteilen hat sich die Bundesregierung aber entweder nicht sonderlich für das Thema interessiert oder sich kaum damit befasst (hab grad keinen Link da, wer sich dafür interessiert kann im Internet nach dem Dokument suchen oder es lokal von meiner Festplatte lesen 😉 )

Die Leitung des Christivals bzw. des Seminars hat relativ schnell das Seminar zurück gezogen, aus verständlichen Gründen. Leider hat dies nicht dazu geführt, dass die Diskussionen weitgehend aufhörten. So gibt es einige Meinungen und Nachrichten (kleine Auswahl, einige mittlerweile nicht mehr online):

Andere haben sich schon von der Diskussion zurück gezogen.

Schon richtig amüsant fande ich einen Kommentar, in dem behauptet wird, dass das Christival nur von Sekten organisiert würde, weil die Träger nicht Teil der Evangelischen Landeskirche seien (so ähnlich). Zu den Trägern des Christivals gehören unter anderem: aej, CVJM, EC, smd, Jugendverband der FeG. Ob das bewusst behauptet wurde, oder ob einfach nicht nachgeforscht wurde, weiß ich nicht. Ich habe aber gesehen, dass einige, Volker Beck eingeschlossen, eine sachliche Diskussion und andere Ansichten gar nicht erst zulassen wollen. Dabei werden die homosexuellen Leute diskriminiert, die selber so nicht mehr leben wollen. Eine eigene, persönliche Entscheidung wird so nicht erlaubt. Das erinnert ein bisschen an den Islam, da wird an vielen Orten eine „Abkehr“ noch schwerer gemacht.

Ende Februar erschien ein Artikel, in dem beschrieben wird, dass sich schon viele Teilnehmer angemeldet haben. Vielleicht haben sich auch einige gedacht: „Jetzt erst recht“? Dann war die Diskussion um ein einzelnes Seminar von über 200 Seminarangeboten eine „gute Propaganda“ für das Christival.

Für mich gibt es in diesem Jahr eine berufliche Veränderung. Ich werde mich aber auch noch anmelden, wenn klar ist, dass das Christival für mich zeitlich möglich ist. Ansonsten werde ich verzichten und ich wünsche den Mitarbeitern und Teilnehmern Gottes Segen.