Wieder mal in Frankfurt

Nach einem Wochenende mit vollem Programm – über die Gemeindefreizeit will ich noch später schreiben – ging es heute Vormittag in Frankfurt weiter. Dort hatte ich ein interessantes Bewerbungsgespräch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dort zu arbeiten. 🙂 Schon bald werde ich eine Rückmeldung erhalten.

IT-Unternehmen in Hessen

Zur Zeit recherchiere ich nach für mich interessanten IT-Unternehmen. Hessen ist da ja ein sehr guter Standort in Deutschland. Es gibt auch sehr viele Stellenangebote. Manchmal stimmen die Erwartungen nicht mit meinem Profil und Wünschen überein. Ich bewerbe mich gezielt bei Unternehmen, bei denen es von meiner Seite aus insgesamt gut „passen“ sollte.

Mir ist aufgefallen, dass es unterschiedliche Arten von Unternehmens-Websites gibt. Über die Homepage erhält man die ersten Informationen, wenn die Firma nicht näher bekannt ist. Manche Websites sind veraltet, nicht verfügbar oder enthalten kaum Informationen, hinterlassen also keinen guten Eindruck. Andere Unternehmen liefern viele wichtige und interessante Daten. Ein weitere Gruppe versucht sich möglichst kreativ und innovativ darzustellen.

Die meisten Unternehmen in Hessen findet man in Südhessen (Frankfurt, aber auch Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden), einige sind auch in Kassel. In Marburg und Gießen gibt es dagegen verhältnismäßig wenig „Angebote“ (ich habe aber auch nicht beabsichtigt, mein ganzes Leben in einem Ort zu verbringen).

Für nächste Woche habe ich bereits eine Einladung nach Frankfurt zum näheren „Kennenlernen“. 🙂

Nachtrag:

Weil schon einige „Suchende“ hier gelandet sind: Auf www.hessen-it.de gibt es eine Liste von vielen IT-Unternehmen. Eine Liste von Stellenangeboten und -märkten gibt es auf BekoWiki.

Fast volljährig

Die Zeit vergeht schneller, als man denkt. In diesem Jahr wird er volljährig!

Wir haben das nur durch Zufall gesehen, weil der Renault von meinen Eltern zum TÜV musste. Ab Sommer darf der Wagen endlich ins Autokino 😉 In den letzten Jahren hat das Auto für meine Eltern gute Dienste geleistet und insgesamt (inkl. Vorbesitzer usw.) über 230.000 KM zurück gelegt. In ärmeren Ländern ist das ja nichts Besonderes. Dieses Modell kam aber immer in den Reparatur-Statistiken sehr schlecht weg.

Es gibt jedoch ein paar Gründe, die für ein anderes Auto sprechen: Farbe (schlimmer geht’s fast nicht), CD-Player funktioniert nur selten, „Beschleunigung“. Außerdem fehlen die nützlichen „Spielereien“ wie ABS, Servo-Lenkung, Zentralverriegelung, Schiebedach usw.

Aber meine Eltern haben das Auto wohl ins Herz geschlossen. 😉

Wegen dem Auto musste ich in dieser Woche ein paar Mal relativ früh aufstehen und mit in die Werkstatt fahren. So konnte dann auch ein Defekt an „meinem“ Wagen repariert werden.

Bett reloaded

Gestern habe ich ein (fast) neues Bett bekommen. Dabei hatte ich Glück, dass eine Bekannte von uns ein Bett los werden wollten. Gerade zur rechten Zeit:

Das vorige Bett quietschte bei der kleinsten Bewegung, vom Aufstehen oder Umdrehen gar nicht erst zu sprechen. Außerdem gab es bei der Matratze seit wenigen Wochen eine Stelle, die nicht nur das Betttuch kaputt machte, sondern auch mein Bein. In den letzten Tagen konnte ich oft höchstens vier bis fünf Stunden am Stück schlafen.

Die erste Nacht im neuen Bett war schon besser. Wahrscheinlich muss ich mich in den nächsten Tagen weiter auf die härtere und höhere Matratze gewöhnen. Die alte war doch zu weich. Durch die etwas höhere Position schaue ich nun anders auf den Fernseher und den CD-Spieler, aber das werde ich bestimmt bald nicht mehr merken.

Prost

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, was dieses „Prost“, „Zum Wohl“ und anstoßen der Gläser bedeutet. Bei einem Essen am Sonn- oder Feiertag „darf“ dieser Brauch ja nicht fehlen.

Nachdem ich heute Nachmittag den Gemeindebrief für Februar bis April fertig stellen konnte, habe ich mal kurz recherchiert. (Der Gemeindebrief kommt dann am Mittwoch in den Druck steht etwa zur selben Zeit zum Download bereit.)

Das gegenseitige Zusprechen „Prosit“ usw. bezieht sich wohl nur darauf, dass der Gegenüber den Alkohol gut vertragen soll und kam wohl erst später dazu.

Für den eigentlichen Brauch, das Anstoßen, gibt es verschiedene Quellen. Für uns in Europa ist scheinbar entscheidend, dass viele Leute im Mittelalter vergiftet wurden. Durch das Anstoßen kann sich das Gift in mehrere Gläser verteilen. Der „Vergifter“ könnte also sein eigenes Mittel trinken müssen. Mitunter musste eben ein Mundschenk vorkosten und die anderen Gäste freuten sich danach (durch Anstoßen), wenn die Getränke gefahrlos waren.

In manchen Gebieten in Afrika soll durch das laute Anstoßen Geister vertrieben werden.

Zusammengefasst muss man wohl sagen, wenn man bei Feiern oder beim Essen miteinander anstößt, ist irgendetwas nicht in Ordnung … 😛