Sommer in einer Dachgeschosswohnung

Aktuell lese ich für das Wohnzimmer auf dem Thermometer eine angenehme Temperatur von 25,9° C. “Angenehm” wenn man die üblichen Temperaturen in einer Dachgeschosswohnung gewohnt ist.

Früher habe ich an allen strategisch wichtigen Stellen in der Wohnung einen Turmventilator platziert. An Sommertagen liefen die Geräte gewöhnlich auf der höchsten Stufe. Bei Temperaturen von über 30° C bis knapp 40° fächeln die Ventilatoren jedoch nur die warme Luft zu. Die Luftdurchwirbelung fühlt sich dann gar nicht mehr nach einer Kühlung an.

Auch ein paar Experimente mit durch Kühlakkus gekühltem Wasser haben bei mir nicht viel geholfen.

Ich habe dann einige Thermometer in der Wohnung und außerhalb platziert. So konnte ich bereits im Büro vergleichen, ob “die Luft rein” ist. Damit ließ sich schon ganz gut entscheiden, ob ich mich nachmittags bzw. abends in den Ofen – äh die Wohnung – wagen möchte oder ob ich zunächst noch mehr Zeit im Büro oder unterwegs verbringe.

Da die Situation aber alles andere als zufrieden stellend war habe ich mich letztes Jahr doch durchgerungen ein mobiles Klimagerät zu kaufen. Es lohnt sich den Kauf frühzeitig zu planen und anzugehen, da im August die meisten Geräte – wie zu erwarten war – ausverkauft waren.

Damit das Klimagerät funktioniert wird ein Fenster geöffnet, aus dem das Ende des Abluftschlauchs heraushängt. Durch den Schlauch wird die warme Luft nach draußen befördert.

Damit das Gerät effektiv kühlen kann habe ich für das Fenster aus dem Baumarkt Styroporplatten besorgt, diese zurecht geschnitten, sodass das Fenster weitgehend abgedeckt ist. Zusätzlich habe ich zur weiteren Isolierung des Hauptwohnbereichs Vorhänge an den Zugängen zu den weiteren Zimmern angebracht.

Es gibt eine App für das Klimagerät, sodass man z.B. bequem von der Couch aus mit dem iPad den Modus oder die Zieltemperatur ändern kann.

Mit diesem Setup ließ es sich im letzten Sommer dann ganz gut aushalten. An manchen Tagen war die Temperatur sogar niedriger, als im Büro.

Ich sollte also auch diesen Sommer auf die nächste Hitzewelle gut vorbereitet sein.

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