Anfang Juni 08

Es ist Anfang Juni. Nach dem WM-Halbfinale haben doch weniger Leute als gedacht ihre Fahne weggeschmissen/verbrannt o.Ä. Die ersten Autos sind schon wieder seid ein paar Tagen bestückt. Die Fußball-EM kann also kommen.

Heute Morgen gab es mal kurz Stau und stockender Verkehr, aber kein Vergleich zu den Verspätungen der Bahn. An der Arbeit ging es heute ganz gut, aber das Wetter ist bald  zu heiß. (Zu Hause habe ich heute die ersten Eiswürfel des Jahres verbraucht.) Auf dem Heimweg hat es mal kurz geregnet, da bin ich jetzt andere Verhältnisse gewohnt.

Außerdem habe ich die Möglichkeit genutzt, in Gießen einzukaufen und Eis zu essen (liegt ja fast direkt auf dem Weg, ähnlich wie Linden). Jetzt habe ich mich eingedeckt mit DVDs und auch genügend Bücher für die nächsten Tage ausgeliehen.

Alternatives Wetter

Heute bin ich mit dem Auto gefahren, obwohl mein Zugticket noch nicht abgelaufen ist (und das bei den Benzinpreisen). Mit dem Auto bin ich normalerweise schneller zu Hause, außerdem konnte ich fast direkt auf dem Weg in Linden / Alternate noch Einkäufe tätigen (Monitor, RAM, McDonald’s).

Heute Morgen habe ich passend zum Wetter eine kurze Hose angezogen. Komisch kam mir das dann im Regen und Gewitter auf der Heimfahrt vor. Gefroren habe ich aber nicht im Auto 😉 Eigentlich mag ich solche Fahrten, bei denen man sich besonders konzentrieren muss. Durch den vielen Regen und die Dunkelheit war die Sicht aber sehr eingeschränkt. Ab und zu habe ich mich über die aufhellenden Blitze gefreut. Nebelscheinwerfer sind wohl eine nette Sache – wenn man sie hat. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich an einem Tag noch nie so viele Blitze gesehen habe. Zweimal kam es mir vor, dass ein Blitz so nah vor mir eingeschlagen ist, dass ich froh war, nicht geblendet zu sein.

Das war das erste Mal in den letzten zwei Monaten, dass das Wetter besser wurde, als ich in die Umgebung von Marburg kam. Interessanterweise fahren die Mercedes-Fahrer bei schlechten Verhältnissen schneller als sonst. Naja, die versteht sowieso keiner 😉

Fazit: Das Auto ist nun außen sauber.

Kümmel-Revival

Viele Leute mögen kein Kümmel. Denen ist das fast so schlimm wie für mich Senf. Ich esse Kümmel auch nur als -brötchen oder -stange. Das allerdings schon seitdem ich essen kann 😉

In letzter Zeit kaufe ich vermehrt Kümmelbrötchen (3-5 Stück) oder Kümmelstangen. Manchmal mache ich mir Gedanken, ob die Bäckerei-Verkäuferin sich schon etwas denkt. So langsam habe ich aber auch einen Mengenrabatt verdient.

Wie lange wohl mein Kümmel-Revival anhalten mag?

Regiocamp 2008

Letztes Wochenende war das 5. Regiocamp !

Diesmal wieder in Oberasphe und ohne Regen. Thema: Rache ist süß.

Normalerweise hätte ich mich aus gesundheitlichen Gründen (siehe Husten-Tweets) an diesem Wochenende ins Bett gelegt. Da ich aber zusammen mit Miri und Nina zu den Leuten gehörte, die als Mitarbeiter verabschiedet wurden (das hat am Regiocamp Tradition), bin ich trotzdem nach Oberasphe gefahren.

Neben den biblischen Impulsen von Esther (von mbs und Praktikantin in der Stadtmission Marburg), Essen, Fußball, Trampolin, Geländespiel und mehr gab es natürlich auch wieder die „berüchtigten“ Spiele am Samstag Abend, z.B. Gummibärchen aus Salz fischen (noch bis Mittwoch hatte ich ein komischen Gefühl in meiner Nase)

Ich mochte Sahne noch nie – jetzt habe ich endlich einen Grund 😉

Zum Schlafen bin ich abends nach Hause gefahren. Sonst hätte ich mich wahrscheinlich mindestens eine halbe Woche krank melden müssen. Auf dem Weg Richtung Goßfelden ist mir ein Wildschwein in das Auto gelaufen. Danach ist das Wildschwein zurück über das Feld in den Wald gelaufen. Ich habe es nicht mehr gesehen, nur mein Bruder meinte, etwas erkannt zu haben. Zu Hause habe ich zunächst die Polizei verständigt, am nächsten Morgen dann habe ich den Vorfall dem Jagdaufseher (oder wie der sich nenn) gemeldet. Wir sind dann nochmal zu der Stelle hingefahren, haben Blutspuren im Gras gefunden, aber nicht mehr. Der Schaden am Auto hielt sich auch in Grenzen: Der Stoßfänger abgeschraubt und wieder eingesetzt werden und ich war in der Waschanlage. Deswegen haben wir am Sonntag Morgen den Gottesdienst verpasst.

Ich denke, das Wochenende war auch für die anderen knapp 40 Teilnehmer unterhaltsam. Es wäre schön, wenn der ein oder andere etwas von den Themen (z.B. Vergebung, Feindesliebe) „mitnehmen“ konnte.

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