Fast volljährig

Die Zeit vergeht schneller, als man denkt. In diesem Jahr wird er volljährig!

Wir haben das nur durch Zufall gesehen, weil der Renault von meinen Eltern zum TÜV musste. Ab Sommer darf der Wagen endlich ins Autokino 😉 In den letzten Jahren hat das Auto für meine Eltern gute Dienste geleistet und insgesamt (inkl. Vorbesitzer usw.) über 230.000 KM zurück gelegt. In ärmeren Ländern ist das ja nichts Besonderes. Dieses Modell kam aber immer in den Reparatur-Statistiken sehr schlecht weg.

Es gibt jedoch ein paar Gründe, die für ein anderes Auto sprechen: Farbe (schlimmer geht’s fast nicht), CD-Player funktioniert nur selten, „Beschleunigung“. Außerdem fehlen die nützlichen „Spielereien“ wie ABS, Servo-Lenkung, Zentralverriegelung, Schiebedach usw.

Aber meine Eltern haben das Auto wohl ins Herz geschlossen. 😉

Wegen dem Auto musste ich in dieser Woche ein paar Mal relativ früh aufstehen und mit in die Werkstatt fahren. So konnte dann auch ein Defekt an „meinem“ Wagen repariert werden.

Polizeikontrolle

Eigentlich wollte ich mir heute Abend schön Essen machen. Aber dann wurde es doch zu spät. Motto: Keine Kartoffeln schälen nach 22 Uhr 😉 . Da ich mit einem leeren Magen schlecht bis gar nicht schlafe, bin ich nochmal ins Auto und Richtung Wehrda gefahren. Auf der Kreuzung in Goßfelden bog ein Streifenwagen genau vor mir in die Straße ein. Die sind nach wenigen Metern auf die nächste Bushaltestelle gefahren und gleich nach mir wieder auf die Straße. Also gaaanz unauffällig.

Deshalb habe ich meinen manuellen Tempomat eingeschaltet. Nach dem Weißen Stein in Wehrda wurde ich dann (doch noch) angehalten. Ich dachte nur: „Oh ne, hoffentlich dauert das jetzt nicht lange, ich hab‘ Hunger!“

– „Fahrzeugkontrolle.“

Wer hätte das geahnt? Etwas nervös wurde ich dann aber doch, als ich einfach meinen Führerschein nicht finden konnte. Wegen so etwas 15 EUR oder so zahlen war mir zu viel und das hätte mich geärgert. Danach durfte ich dann weiter fahren, ein Alhoholtest war scheinbar nicht nötig. Das „Pusten“ habe ich noch nie selber gemacht. Es erinnert mich immer an meine Asthma-Zeiten. Da musste man auch beim (HNO-)Arzt pusten. Die Arzthelferinnen habe ich dabei immer aufgeregt, weil ich das einfach nicht konnte.

Reifenwechsel im Regen

In den letzten Jahren habe ich immer früh die Winterreifen gewechselt. Ich fahre regelmäßig mit dem Auto auf die Lahnberge zum Fachbereich Mathematik & Informatik. „Auf dem Berg“ können schon mal andere Wetter- und Straßenverhältnisse herrschen.

Bis heute bin ich jedoch noch mit Sommerreifen gefahren. Das fahren auch bei Nässe ging in den vorigen Tagen eigentlich ganz normal, nur beim Bremsen hat man schon die kalte Jahreszeit gemerkt. Und sowas kann ja gefährlich werden.

Also habe ich heute endlich die Reifen gewechselt. Bei Wind und Wetter. In meinem Wochenplan stand diese Aktion schon mehrere Tage, ich bin jedoch aus Zeitgründen bisher nicht dazu gekommen. So musste ich heute bei Regen und eintretender Dunkelheit arbeiten. Früher mussten wir so etwas bei schlechten Wetter öfters machen, jetzt kann ich mir den Zeitpunkt meistens selber auswählen. Irgendwann war es jedoch so dunkel, dass ich immer wieder nach vorne zum Hauseingang laufen musste, damit durch den Bewegungsmelder die Lampe leuchtete. Sah bestimmt komisch aus, aber es war wohl zu dunkel, als das mich jemand hätte beobachten können.

Auto-Ware

Auszug aus dem kostenlosen eBook Java ist auch eine Insel:

Nicht nur in der Informatik ist der rasante Wechsel der Technologien zu beobachten. Ein Beispiel ist das Automobil, das in den letzten 100 Jahren tiefgreifende Änderungen durchmachte. Von den vielen Schlagwörtern sind ESP und ABS nur zwei, die zudem eine Elektrifizierung bedeuten. Die Komponenten eines Autos sind vernetzt, und Signalgeber melden in Echtzeit Informationen an elektronische Steuereinheiten (Electronic Control Units, ECU). In modernen Kraftfahrzeugen werten fast 100 ECUs mehr als 1 GB an Daten pro Sekunde aus. Damit verschiebt sich auch eine Fehlerquelle: Während früher schon eine Sicherung durchbrennen musste bleibt heute ein Auto schon stehen, wenn der Bordcomputer einen Fehler meldet. Auch in der Entwicklung ist das teuer: BMW gibt an, dass 40 % der Herstellungskosten auf Elektronik und Software anfallen.

Es gibt auch einige Stellenausschreibungen von Automobilunternehmen für Informatiker oder Software-Entwickler. Demnach könnte ein Kommilitone von mir sagen „Ich werde in der Automobil-Branche arbeiten“. Nur das man sich darunter normalerweise etwas anderes vorstellt.

Auf die gleiche Weise kann man auch die Aussage „Ich will ‚was mit Computern machen.“ verstehen. Das ist etwa so allgemein wie „Ich will (auch mal) im Beruf irgendeinen Stift benutzen.“, oder „Ich möchte mit Menschen zu tun haben.“

ECht 2007

Letzte Woche bin ich relativ kurzfristig auf dem EC-Jugendkongress ECht (früher EC-Tagung) in Baunatal gewesen. Nachdem mein Auto vorher nicht angesprungen ist, konnte ich mit Andreas fahren.

Es fällt mir nicht leicht, die Tage zusammen zu fassen, ohne Wichtiges wegzulassen. Aber ich probier’s trotzdem mal.

Das Thema in den Tagen 26. – 29. Juli war „Heilig leben“. Es waren EC’ler aus dem deutschsprachigen Raum (inkl. Österreich) und aus Sachsen ( 😉 ) anwesend. Außerdem ein paar internationale Gäste u.a. aus Osteuropa. Referenten waren Thorsten Riewesell (EC), Roland Werner, Torsten Hebel und Rudolf Westerheide (EC) . In den einzelnen Einheiten wurden verschiedene Aspekte des Themas beleuchtet. Z. B. sollen wir uns von Gott prägen und uns (schrittweise) verändern lassen. Als „wiedergeborene“ Christen können wir auf die Liebe von Gott antworten und uns Gott hingeben, ihm ähnlicher werden. Für Fragen, Gesprächsbedarf, oder einfach für den Austausch war man beim Seelsorgeteam willkommen.

Am Samstag konnte man zu 2 von vielen ganz unterschiedlichen Seminaren gehen. Ich habe „Warum bin ich so?“ und „Allah – Gottesbild im Islam“ besucht. Im ersten Seminar habe ich interessante Infos über die Auswirkungen der Kindheit und wie man damit umgehen kann gehört.

Die meisten Veranstaltungen waren in der Stadthalle neben dem Marktplatz in Baunatal. Hier hat das Video-Team mit der täglichen Sendung BaunTV auch die neue Trendsportart „Rumrennen“ etabliert 😉 Fand ich sehr lustig …

Auch sonst wurden wir ganz gut unterhalten, z. B. auf der Beachparty im Schwimmbad oder abends im Nachtcafé. Das Nachtcafé konnten wir leider nicht so oft besuchen, da wir sonst ein paar Veranstaltungen am Abend verpasst hätten: Konzerte mit Echtzeit und Sarah Brendel.

In den Lobpreis-Zeiten, die von der Klaus-Göttler-Band gestaltet wurden, konnten wir Gott anbeten, Lieder singen und neue Lieder hören und lernen.

Außerdem kann man in den Tagen Freunde und Bekannte von früher treffen und neue Leute kennen lernen.

Durch die vielen verschiedenen Veranstaltungen und Referenten hat man doch einiges geboten bekommen. Hoffentlich können von uns das nächste Mal im September mehr Leute mitkommen !

Mehr Infos zu dem Jugendkongress mit Tiefgang gibt es auf der Homepage unter www.ec-echt.de

CrossChannel.de-Artikel